NEWS
 

Weitere Informationen gibt es hier:
Straßenverkehrsordnung (StVO, Stand 6. März 2013)
Bußgeldkatalog (BkatV, Stand 14. März 2013)


Neue Regelung für Ausbildung auf Automatikfahrzeugen

Die Ausbildung für den Führerschein der Klasse B auf einem Auto mit Automatikgetriebe wird in Zukunft anders geregelt – gute Nachrichten für alle, die (fast) uneingeschränkt auch Fahrzeuge mit Handschalter führen wollen.

Wer die Ausbildung mit Automatik macht, der muss sich zwar nicht mit dem manuellen Schalten und Kuppeln beschäftigen. Allerdings bedeutete das bisher einen Eintrag der sogenannten europäischen Schlüsselzahl 78 in den Führerschein: damit galt der Schein ausschließlich für Automatikfahrzeuge, Handschalter waren ausgeschlossen. Abhilfe gab es nur mit einer separaten praktischen Fahrprüfung mit Handschalter.

Ab 1. April 2021 wird das anders – durch die Einführung einer neuen nationalen Schlüsselzahl 197. Sie erlaubt das uneingeschränkte Fahren sämlicher Fahrzeuge der Klasse B mit Handschaltung, sowohl in Deutschland als auch im EU-Ausland. Die B197 kann in den Schein eingetragen werden, wenn die Fahrausbildung für die Klasse B zwar mit einem Automatikauto gemacht wuirde, zusätzlich aber folgende Vorraussetzungen erfüllt sind:

- zehn Fahrstunden à 45 Minuten mit einem Auto mit Handschaltung
- eine 15-minütige Testfahrt mit dem Fahrlehrer und einem Auto mit Handschaltung. Diese muss innerorts und außerorts erfolgen und unter anderem die Themen Berganfahren, Abbiegen, Vorfahrtsituationen und umweltschonende Fahrweise beinhalten.
- Nach bestandenem Test erhält der Prüfling eine Bescheinigung, mit der er bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde die Schlüsselzahl B197 in seinen Schein eintragen und gegebenenfalls die 78 austragen lassen kann.

Es gibt aber auch Einschränkungen für diese Regelung. Ein Schein der Klasse B ist Basis für andere, sogenannte aufbauende Fahrerlaubnisklassen wie die Klassen BE, C1 und andere. Wer die Schlüsselzahl B197 im Schein hat und die Prüfungen für solche Aufbauklassen mit einem Automatikfahrzeug gemacht hat, für den gelten weiterhin die Beschränkungen der Schlüsselklasse 78. Trotz B197 gilt also keine Freigabe für handgeschaltete Fahrzeuge anderer Führerscheinklassen – es sei denn, auch die entsprechenden Prüfungen wurden mit einem Handschalter durchgeführt.

Ab Juli 2021 ist mit einem neuen Seat Ateca die Ausbildung mit Automatikfahrzeug auch bei uns in der Fahrschule Peter Scheuerpflug möglich.

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne! Einfach anrufen oder per Mail oder auf Facebook melden.


Das ändert sich 2021 für Führerscheinprüflinge

Ab dem 1. Januar gilt bundesweit die sogenannte Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung (OPFEP). Unter anderem um das hohe Unfallrisiko von Fahranfängern zu drücken, wurde die Fahrprüfung standardisiert sowie methodisch und inhaltlich optimiert. Dazu beigetragen haben neben anderen Prüforganisationen wie TÜV und Dekra, die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Behörden und die Bundesanstalt für Straßenwesen. So soll die Führerscheinprüfung objektiver und transparenter werden und damit als Grundlage für sicheres Autofahren dienen.

Im Zentrum der OPFEP steht ein Katalog, in dem alle Anforderungen zu den Fahraufgaben beschreiben und Bewertungskriterien dokumentiert sind. Mit einen Tablet und standardisierten Aufgaben bewertet der Fahrprüfer dann die Fahrkompetenz des Prüflings, also wie er sich zum Beispiel im Kreisverkehr erhält, beim Spurwechsel auf der Autobahn oder beim Abbiegen. Nach der Fahrt wird mit dem dabei entstehenden digitalen Prüfprotokoll die Fahrkompetenz bewertet. Die letzte Entscheidung liegt aber weiter beim Fahrprüfer selbst. Der Prüfling erhält so neben einem ausführlichen Feedback und einer Einschätzung seiner Fähigkeiten noch eine schriftliche Zusammenfassung der Prüfungsleistung. Sollte nicht bestanden werden, kann die Fahrschule mit diesen Informationen gezielt nachschulen.

Die neue OPFEP wird zehn Minuten länger als bisher und teurer: für den Pkw-Führerschein zum Beispiel um mehr als 30 Prozent. Damit werden die Kosten für die erforderliche Hard- und Software und den Mehraufwand der Prüfung ausgeglichen.


Änderungen für Verkehrsteilnehmer 2021

Wie in jedem neuen Jahr kommen auch 2021 Änderungen auf Auto- und Motorradfahrer zu.

Da der Bundestag ein Klimaschutz-Gesetz verabschiedet hat, um fossile Kraftstoffe zu verteuern, werden ab Januar zusätzliche Abgaben auf Sprit fällig: ca. 7 Cent pro Liter Benzin und ca. 8 Cent pro Liter Diesel.
Im Gegenzug steigt die Pendlerpauschale. Sie soll ab dem 21. Kilometer von 30 auf 35 Cent pro Kilometer erhöht werden. Ab 2024 soll die Pauschale dann um weitere 3 Cent auf dann insgesamt 38 Cent pro Kilometer erhöht werden. Sie soll nicht nur an Autofahrer, sondern unabhängig vom für den Arbeitsweg genutzten Verkehrsmittel gezahlt werden. Das soll auch Pendlern mit geringem Einkommen nützen, die keine Einkommensteuer zahlen und deshalb durch die Entfernungspauschale nicht entlastet werden. Diese Regelung ist befristet bis Ende 2026.

Ab 2021 wird eine höhere Kfz-Steuer für neue Autos mit hohem Spritverbrauch fällig. Für den Großteil der Autofahrer dürfte sich allerdings wenig ändern. Ausgerechnet werden kann die Änderung individuell zum Beispiel über den Kfz-Steuer-Rechner auf der Internetseite des Bundesverkehrsministeriums.

Mit 1. Januar 2021 müssen alle neu zugelassenen Pkw die Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM erfüllen. Der Fahrzeughersteller muss also nicht nur anhand von Stichproben nachweisen, dass auch bereits im Betrieb befindliche Pkws die gesetzlichen Vorgaben einhalten (dafür steht ISC: In-Service-Conformity-Tests), sondern auch ein sogenanntes Fuel Consumption Monitoring System (FCM) in neue Pkws einbauen. Das FCM speichert den realen Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch über den gesamten Fahrbetrieb. Über die Diagnose-Schnittstelle können diese Werte ausgelesen werden. Wie und von wem das geschehen soll, ist allerdings noch nicht geregelt. Weitere Infos zur neuen Abgasnorm gibt es zusammengefasst beim ADAC.

Auf Gaffer, die bei Unfällen die Rettungsarbeiten behindern, kommen höhere Strafen zu. Künftig wird auch das Fotografieren und Filmen von Toten geahndet – mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe.

Schon seit 21. Dezember 2020 müssen neu zugelassene Pkws mit serienmäßigem Radio ab Werk den digitalen Hörfunkstandard DAB+ empfangen können. Mit dem Jahreswechsel können nur noch EURO-5-Motorräder zugelassen werden. Fahrzeuge der Klasse L (meist Motorräder), die nach EURO 4 typgenehmigt wurden, wird eine Zulassung dann verwehrt – eigentlich. Weil die Hersteller 2020 wegen Corona weniger Motorräder verkauft haben als erwartet, soll es Ausnahmegenehmigungen geben. Die können allerdings nur die Fahrzeughersteller beantragen, um ihre auf Halde stehenden Motorräder verkaufen zu können.

Noch immer nicht in Kraft ist die neu geregelte Bußgeldkatalogverordnung im Rahmen der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO). Wegen eines Zitierfehlers ist sie ungültig, weshalb derzeit noch die alten Bußgeldsätze gelten. Länder und Bundesverkehrsministerium müssen sich bis Herbst 2021 auf einen Kompromiss für Bußgelder und Fahrverbote einigen, denn dann wird der Bundestag neu gewählt.

Quelle: ADAC, ACE

 


 

Hinweise zur Corona-Pandemie


Liebe Fahrschüler*innen,

nach dem erneuten Lockdown in Bayern dürfen wir ab 22. Februar 2021 wieder öffnen!
Wir freuen uns sehr, endlich wieder Unterricht mit euch machen zu können! Natürlich gelten dafür noch spezielle Hygieneregeln. Das müsst ihr wissen:

Theorieuntericht:

  • Leider kann nur eine begrenzte Anzahl von Fahrschüler*innen gleichzeitig am Theorieunterricht teilnehmen.
    Wir teilen euch anhand der anstehenden Lektionen im Grundstoff- und im klassenspezifischen Unterricht ein und geben euch einen Tag vorher Bescheid, wenn ihr am Unterricht teilnehmen könnt.
  • Zwischen allen Teilnehmenden muss stets ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden.
  • Jeder bringt seinen eigenen Mund- und Nasenschutz mit.
  • Haltet euch bitte an alle weiteren in der Fahrschule ausgehängten Hygieneregeln.
  • Die Anmeldung erfolgt bis auf weiteres bereits um 18.00 Uhr. Bitte euren gültigen Ausweis nicht vergessen!

Praxisunterricht:

  • Im Auto besteht FFP2-Maskenpflicht. Bitte bringt eine entsprechend zertifizierte Maske mit. Die muss von allen Beteiligten während der gesamten Fahrstunde oder -prüfung getragen werden.
  • Die für die Motorradausbildung benötigte Schutzkleidung muss von euch komplett selbst mitgebracht werden.

Solltet ihr bei euch Erkältungssymptome feststellen (z.B. Fieber oder trockenen Husten), dann kommt bitte nicht zum Unterricht oder sagt eure Fahrstunde bei uns ab.

Wir freuen uns, wieder mit euch in die Ausbildung starten zu können!



 

Das ändert sich mit der StVO-Novelle

Seit 28. April 2020 ist die sogenannte StVO-Novelle in Kraft. Sie enthält zahlreiche Änderungen für die Straßenverkehrsteilnehmer.

Ein Schwerpunkt sind neue Regeln für Fahrradfahrer, die den Radverkehr laut Bundesverkehrsministerium stärken sollen. Das Nebeneinanderfahren von Radfahrern ist demnach grundsätzlich gestattet. Nur wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert werden könnten, muss hintereinander gefahren werden.
Neu eingeführt wird ein Mindestüberholabstand für Kraftfahrzeuge. Zu Fußgängern, Radfahrern und Elektrokleinstfahrzeugen müssen innerorts 1,5 Meter, außerorts 2 Meter Abstand gehalten werden.
Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht müssen beim Rechtsabbiegen innerorts Schrittgeschwindigkeit (max. 11 km/h) einhalten, sonst drohen ein Bußgeld von 70 Euro und ein Punkt in Flensburg.
Personenbeförderung auf Fahrrädern ist erlaubt, wenn diese dafür gebaut und eingerichtet sind und der Fahrer mindestens 16 Jahre alt ist.
neues Verkehrszeichen "Radfahrer-Grünpfeil"Daneben wird die Grünpfeilregelung auf Radfahrer ausgedehnt, die von einem Radfahrstreifen oder baulich angelegten Radweg kommend rechts abbiegen wollen. Außerdem wird ein eigener Radfahrer-Grünpfeil eingeführt. Darüber hinaus wird das neue Schild „Lastenfahrrad“ eingeführt, um für Lastenfahrräder Parkflächen und Ladezonen reservieren zu können. Mit dem Verkehrszeichen „Radschnellweg“ soll die Kennzeichnung von Radschnellwegen auch unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit möglich machen. Ebenfalls neu ist das Zeichen für ein Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen für mehrspurige Kraftfahrzeuge.
Auf Schutzstreifen für den Radverkehr, die ihn mit einer gestrichelten weißen Linie vom Autoverkehr trennen, gilt ab sofort ein generelles Halteverbot für Kraftfahrzeuge.
In Zukunft können sogenannte Fahrradzonen eingerichtet werden. Diese Regelung orientiert sich an Fahrradstraßen: Für den Fahrverkehr gilt dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Auch Elektrokleinstfahrzeuge dürfen dort fahren.
Um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen, wird der Abstand beim Parken vor Kreuzungen und Einmündungen auf 8 Meter von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten erhöht – allerdings nur, wenn entlang der Straße ein baulicher Radweg vorhanden ist.

neues Sinnbild "Carsharing"Vorteile für Carsharing-Fahrzeuge sollen sich aus Änderungen der StVO ergeben, die auf dem Carsharinggesetz basieren, das die Voraussetzungen für die Straßenverkehrsbehörden schafft, um Parkplätze rechtssicher für das Carsharing auszuweisen. Dazu soll ein neues Sinnbild dienen, das als Zusatzzeichen Carsharing-Fahrzeugen bevorrechtigtes Parken ermöglicht. Daneben wird eine Plakette eingeführt, die zur Kennzeichnung von Carsharing-Fahrzeugen gut sichtbar an der Windschutzscheibe zu befestigen ist.

Straßenverkehrsbehörden können zukünftig Parkflächen für Elektrofahrzeuge durch ein Sinnbild auf der Fahrbahn hervorheben. Gestrichen wurde die Freigabemöglichkeit des Bussonderfahrstreifens für mehrfachbesetzte Personenkraftwagen. Allerdings kann ein neu eingeführtes Sinnbild "mehrfachbesetzte Personenkraftwagen" von Straßenverkehrsbehörden für Verkehrsversuche verwendet werden.

Ausdrücklich festgeschrieben wird in der StVO-Novelle das Verbot von Blitzer-Apps auf Smartphones oder in Navigationssystemen während der Fahrt.

Mit der StVO-Novelle werden auch neue und erhöhte Geldbußen eingeführt. Für das verbotswidrige Parken auf Geh- und Radwegen sowie das nun verbotene Halten auf Schutzstreifen und das Parken und Halten in zweiter Reihe werden die Geldbußen von derzeit ab 15 Euro auf bis zu 100 Euro erhöht. Bei schwereren Verstößen gibt es darüber hinaus einen Punkt in Flensburg. Der droht, wenn durch das verbotswidrige Verhalten andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden, eine Sachbeschädigung erfolgt ist oder das betreffende Fahrzeug länger als eine Stunde parkt.
Die Geldbuße für unberechtigtes Parken auf einem Schwerbehindertenparkplatz wird von 35 auf 55 Euro angehoben, die für rechtswidriges Parken an engen oder unübersichtlichen Straßenstellen bzw. im Bereich einer scharfen Kurve von 15 auf 35 Euro sowie die für den allgemeinen Halt- und Parkverstoß von bis zu 15 Euro auf bis zu 25 Euro. Neu ist der Tatbestand für das unberechtigte Parken auf einem Parkplatz für elektrische Fahrzeuge (Verwarngeld: 55 Euro).
Das unerlaubte Nutzen einer Rettungsgasse wird ab sofort genauso sanktioniert wie das Nichtbilden einer Rettungsgasse: Es drohen Bußgelder zwischen 200 und 320 Euro sowie ein Monat Fahrverbot. Außerdem drohen für diese Verstöße zwei Punkte in Flensburg. Darüber hinaus kann für das Nichtbilden einer Rettungsgasse nun ein Fahrverbot verhängt werden, auch ohne dass eine konkrete Gefahr oder Behinderung vorliegt.
Daneben werden die Geldbußen bei fehlerhaften Abbiegevorgängen oder einer Sorgfaltspflichtverletzung beim Ein- bzw. Aussteigen verdoppelt.
Bei Geschwindigkeitsverstößen wird früher als bisher ein Monat Fahrverbot fällig: Innerorts gilt dies nun bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h.
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, linksseitig angelegten Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird statt mit bis zu 25 Euro nun mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet.
Zuletzt soll auch das sogenannte Auto-Posing wirksamer geahndet werden: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.

Quelle: BMVI

 


 

Klasse A1 ohne Prüfung – so funktioniert's

Seit dem 31. Dezember 2019 ist es möglich, durch Zuweisung der Schlüsselzahl 196 zum Klasse B-Führerschein die Fahrerlaubnis für die Klasse A1 zu erhalten – und zwar für Motorräder (auch mit Beiwagen) mit maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW Leistung.

Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein:

  • Besitz des Klasse B-Führerscheins seit mindestens fünf Jahren
  • Mindestalter 25 Jahre
  • erfolgreiche Teilnahme an einer besonderen Fahrprüfung

Diese Fahrprüfung zum B196 umfasst jeweils mindestens

  • 4 Stunden Theorieunterricht à 90 Minuten
  • 5 Stunden Praxis à 90 Minuten

Ziel dieser Schulung ist die Befähigung zum sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Führen eines Kraftrades für die Klasse A1.

All das bekommen Sie bei uns in der Fahrschule Scheuerpflug. Fragen Sie nach oder kommen Sie einfach vorbei und melden sich an: Immer dienstags und donnerstags ab 18.15 Uhr vor dem Theorieunterricht in unserem Schulungsraum in der Bahnhofstraße 14 in Neuendettelsau. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Infos zur neuen Regelung gibt es hier.

 


 

Das ändert sich 2020 für Autofahrer

Neues Jahr, neues Jahrzehnt, neue Regeln im Straßenverkehr: Auch 2020 hält für Verkehrsteilnehmer einige Änderungen bereit. Die einschneidensten Änderungen sind in der Neufassung der Straßenverkehrsordnung enthalten, die im Februar vom Bundesrat abschließend auf den Weg gebracht werden soll. Die Bußgelder für Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen und Halten auf Schutzstreifen für den Radverkehr sollen dann deutlich steigen. Bis zu 100 Euro oder in gravierenden Fällen auch Punkte in Flensburg sollen dafür fällig werden. Die Höchststrafe waren vorher 55 Euro.

Auch Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, sollen nach Inkrafttreten der verschärften Straßenverkehrsordnung mit einer Geldbuße von bis zu 320 Euro rechnen müssen. Dazu mit einem einmonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg. Weiterhin dürfen Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen innerorts nur noch mit Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen. Bei einem Verstoß sind 70 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg fällig.

Beschlossen ist die Pflicht zum sogenannten Fuel Consumption Monitoring (FCM). Sie gilt seit 1. Januar für die Typgenehmigung neuer Fahrzeugmodelle. Bestimmte Daten wie der Durchschnittsverbrauch oder die Häufigkeit elektrisch gefahrener Strecken werden mit dem FCM fahrzeuglebenslang gespeichert. Ziel ist es, die eine Abweichung des Typgenehmigungswertes und des realen Verbrauchs so besser kontrollieren zu können.

Ein neues Verkehrsschild verbietet Autos das Überholen von Zweirädern. Ist das Überholen doch erlaubt, soll innerorts ein Abstand von mindestens 1,5 Metern und außerorts von zwei Metern eingehalten werden. Künftig wird es auch einen grünen Pfeil beim Rechtsabbiegen nur für Radfahrer geben. Darüber hinaus ist das Nebeneinanderfahren von Radfahrenden ab 2020 ausdrücklich erlaubt, wenn der Verkehr dadurch nicht behindert wird.

Außerdem ist das Parken vor Kreuzungen und Einmündungen in einem Abstand von bis zu je acht Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten oder bis zu je fünf Metern vom Beginn der Eckausrundung verboten – wenn ein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden oder eingezeichnet ist.

Der Bundestag hat Ende Oktober 2019 beschlossen, das Mindestalter zum Mopedfahren dauerhaft zu senken. Künftig dürfen Jugendliche bereits mit 15 Jahren den Rollerführerschein machen. Allerdings darf jedes Bundesland selbst entscheiden, ob es die Neuregelung auch tatsächlich umsetzt.

Städte und Gemeinden können Busspuren künftig auch für Fahrgemeinschaften freigeben. Voraussetzung ist, dass Autos oder Motorräder mit Beiwagen mit mindestens drei Personen besetzt sind. Neue Straßenschilder markieren für Carsharing- und Elektroautos vorbehaltene Parkplätze.

Für neue Lang-Lkws (18,75 bis 25,25 Meter Länge) werden Abbiegeassistent und mitblinkende Seitenmarkierungsleuchten ab dem 1. Juli 2020 Pflicht. Abbiegeassistenten können dazu beitragen, schwere Unfälle an Kreuzungen mit Radfahrern zu verhindern. Für Bestandsfahrzeuge gilt eine Nachrüstpflicht ab 1. Juli 2022.

Um die Nutzung von Elektroautos in Fahrschulen zu fördern, will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im neuen Jahr die Führerscheinprüfung ändern. Demnach soll ein zusätzliches Fahrtraining mit manueller Schaltung ausreichen, um nach Bestehen eines Automatik-Führerscheins auch einen Wagen mit Handschaltung fahren zu dürfen. Eine bislang geforderte zweite Prüfung würde damit entfallen. Die EU-Kommission hat den geplanten Änderungen Anfang Dezember 2019 zugestimmt.

Noch nicht sicher ist, wann die "Umweltbonus" genannte Kaufprämie für Elektroautos steigen kann. Bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro soll sie von 4000 auf 6000 Euro steigen. Bei einem Neupreis bis 65.000 Euro wird die Prämie auf 5000 Euro erhöht. 4500 Euro soll es für Plug-in-Hybride geben (bis 40.000 Euro Neupreis), beziehungsweise 3750 Euro bis 65.000 Euro Neupreis. Die angepasste Förderrichtlinie soll nach einer Prüfung durch die EU-Kommission in Kraft treten.

Quelle: ADAC, Auto-Zeitung

 


 

Neuerungen für Auto- und Motorradfahrer in 2019

Für Autofahrer wird sich im Verlauf des Jahres 2019 vieles ändern. Wer als Arbeitnehmer ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid sowohl als Dienstwagen als auch als Privatfahrzeug nutzt, muss seit 1. Januar nicht mehr ein Prozent, sondern nur noch nur 0,5 Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Das gilt zunächst bis Ende 2021.

Seit 1. Januar gilt ein Fahrverbot für Diesel mit der Schadstoffklasse Euro 4 oder niedriger im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart. Zunächst gilt das für Auswärtige, ab 1. April auch für Stuttgarter. Es ist möglich, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, zudem gilt das Verbot nicht für Reisebusse, Taxis, Autos mit H-Kennzeichen sowie Einsatz- und Hilfsfahrzeuge. Im Laufe des Jahres werden Fahrverbote in weiteren deutschen Städten folgen, entsprechende Gerichtsurteile wurden bereits gefällt.

Pflicht für alle Elektroautos, die ab 1. Juli neu auf den Markt kommen, wird das akustische Warnsystem AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System). E-Autos und Plug-in-Hybride warnen damit bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde mit einem Warnsignal, das automatisch erzeugt und kann nicht manuell abgeschaltet werden kann.

Im Laufe des Jahres soll es möglich werden, die An- oder Ummeldung von Fahrzeugen per Internet durchzuführen. Auch für das Umschreiben auf einen neuen Besitzer soll dann kein Besuch mehr auf der Zulassungsstelle nötig sein. Das funktioniert allerdings nur mit einem Personalausweis mit aktivierter ID-Funktion.

Ab September 2019 ist für das sogenannte WLTP-Verfahren, das Schadstoffausstoß und Verbrauch von Neuwagen misst, eine neue Methode ausschlaggebend. Bisher wurden die entsprechenden Werte auf einem Prüfstand ermittelt, ab dem Stichtag im September ist die RDE-Methode ausschlaggebend. Dabei wird mit einem portablen Messgerät der tatsächliche Schadstoffausstoß auf der Straße gemessen. Dabei sollen realistischere Werte herauskommen als unter Laborbedingungen.

Quelle: ADAC, Süddeutsche Zeitung

 


 

Informationen zu neuen Fahrerlaubnisklassen

Zum 19. Januar 2013 wurden die Anhängerklassen geändert.

ALT Klasse BE: Kombination aus Kraftfahrzeug der Klasse B bis 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht (z.G.) und Anhänger; z.G. Anhänger maximal 3.500 kg = max. 7.000 kg

ZUSÄTZLICH seit 2013 Klasse B Schlüsselzahl 96: Kraftfahrzeug der Klasse B mit Anhänger über 750 kg; z.G. Zug (Auto+Anhänger) über 3.500 kg, aber nicht über 4.250 kg

Am 19. Januar 2013 haben sich auch die Motorradklassen geändert. Wer einen Motorradschein mit 18 bis 22 Jahren macht, muss nach zwei Jahren eine weitere praktische Prüfung auf einem Motorrad mit mehr als 35 kW (48 PS) machen.

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EINFACH KOMMEN UND ANMELDEN!

IMMER DIENSTAGS UND DONNERSTAGS
BIS AUF WEITERES
AB 18.00 UHR (VOR DEM THEORIEUNTERRICHT)
IN UNSEREM SCHULUNGSRAUM IN DER BAHNHOFSTRASSE 14 IN NEUENDETTELSAU.
BITTE GÜLTIGE AUSWEISDOKUMENTE MITBRINGEN!


letzte Änderung: 21. März 2021  
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