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Weitere Informationen gibt es hier:
Straßenverkehrsordnung (StVO, Stand 6. März 2013) (PDF-Format)
Bußgeldkatalog (BkatV, Stand 14. März 2013) (PDF-Format)

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Neuerungen für Auto- und Motorradfahrer in 2019

Für Autofahrer wird sich im Verlauf des Jahres 2019 vieles ändern. Wer als Arbeitnehmer ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid sowohl als Dienstwagen als auch als Privatfahrzeug nutzt, muss seit 1. Januar nicht mehr ein Prozent, sondern nur noch nur 0,5 Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Das gilt zunächst bis Ende 2021.

Seit 1. Januar gilt ein Fahrverbot für Diesel mit der Schadstoffklasse Euro 4 oder niedriger im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart. Zunächst gilt das für Auswärtige, ab 1. April auch für Stuttgarter. Es ist möglich, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, zudem gilt das Verbot nicht für Reisebusse, Taxis, Autos mit H-Kennzeichen sowie Einsatz- und Hilfsfahrzeuge. Im Laufe des Jahres werden Fahrverbote in weiteren deutschen Städten folgen, entsprechende Gerichtsurteile wurden bereits gefällt.

Pflicht für alle Elektroautos, die ab 1. Juli neu auf den Markt kommen, wird das akustische Warnsystem AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System). E-Autos und Plug-in-Hybride warnen damit bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde mit einem Warnsignal, das automatisch erzeugt und kann nicht manuell abgeschaltet werden kann.

Im Laufe des Jahres soll es möglich werden, die An- oder Ummeldung von Fahrzeugen per Internet durchzuführen. Auch für das Umschreiben auf einen neuen Besitzer soll dann kein Besuch mehr auf der Zulassungsstelle nötig sein. Das funktioniert allerdings nur mit einem Personalausweis mit aktivierter ID-Funktion.

Ab September 2019 ist für das sogenannte WLTP-Verfahren, das Schadstoffausstoß und Verbrauch von Neuwagen misst, eine neue Methode ausschlaggebend. Bisher wurden die entsprechenden Werte auf einem Prüfstand ermittelt, ab dem Stichtag im September ist die RDE-Methode ausschlaggebend. Dabei wird mit einem portablen Messgerät der tatsächliche Schadstoffausstoß auf der Straße gemessen. Dabei sollen realistischere Werte herauskommen als unter Laborbedingungen.

Quelle: ADAC, Süddeutsche Zeitung

 

Das ändert sich 2018 für Autofahrer

Seit 1. Januar wird die Hauptuntersuchung etwa 10 Euro teurer. Der Grund: Bei der Abgasuntersuchung wird bei allen Autos wieder am Auspuff gemessen.

Ab 31. März wird das sogenannte eCall Pflicht – europaweit für alle neu gebauten Pkw und leichten Nutzfahrzeuge. eCall ist ein europaweit verfügbarer Notrufdienst. Registrieren die im Fahrzeug verbauten Sensoren einen schweren Verkehrsunfall, wird so ein Notruf an die einheitliche europäische Notrufnummer 112 ausgelöst. Alternativ kann er manuell per Notruftaste erfolgen. Zusätzlich werden Daten an die Rettungsleitstelle übertragen, unter anderem die genaue Position des Unfallfahrzeugs mit Fahrtrichtung.

Ab Herbst steigt für Neufahrzeuge wohl die Kfz-Steuer. Basis für deren Bemessung ist künftig nämlich der neue WLTP-Zyklus. Er gilt für Fahrzeuge, die ab dem 1. September 2018 neu zugelassen werden. Mit dem WLTP erhalten Autofahrer Verbrauchs- und Schadstoffangaben, die näher an der Realität liegen sollen als diejenigen, die derzeit auf Basis des NEFZ-Standards ermittelt gemessen werden. Da der WLTP-Wert in der Regel höher sein wird als der NEFZ-Messwert des gleichen Automodells, wird die Kfz-Steuer bei der Erstzulassung eines Fahrzeugs ab 1. September 2018 wohl ebenfalls etwas höher ausfallen.

Ab 2018 hergestellte Reifen gelten nur dann als Winterreifen, wenn sie das sogenannte Alpine-Symbol tragen, eine dreizackige Bergsilouette mit Schneeflocke. M+S-Reifen ohne das Symbol, die bis Ende 2017 hergestellt werden, dürfen aber bis zum 30. September 2024 als Winterreifen verwendet werden. Zudem steigt das Bußgeld für die Benutzung von nicht an die Witterung angepassten Reifen 2018 von 60 auf 75 Euro. 

Zudem könnte der 22. Februar zum Stichtag für viele Diesel-Fahrer werden. Dann verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über Fahrverbote für Diesel-Pkw in der Düsseldorfer Innenstadt. Dem Urteil wird schon vorab wegweisender Charakter zugeschrieben. Sollte das Gericht entscheiden, dass bestimmte Dieselmodelle ausgesperrt werden können, könnte dies auch für andere Städte mit zu hohen Stickoxidwerten das Signal sein, Diesel-Fahrzeugen die Einfahrt zu verweigern.

Quelle: ADAC, AvD, Auto-Zeitung

 

Informationen zu neuen Fahrerlaubnisklassen

Ab dem 19. Januar 2013 werden die Anhängerklassen geändert.

ALT Klasse BE: Kombination aus Kraftfahrzeug der Klasse B bis 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht (z.G.) und Anhänger; z.G. Anhänger maximal 3.500 kg = max. 7.000 kg

ZUSÄTZLICH AB 2013 Klasse B Schlüsselzahl 96: Kraftfahrzeug der Klasse B mit Anhänger über 750 kg; z.G. Zug (Auto+Anhänger) über 3.500 kg, aber nicht über 4.250 kg

Ab dem 19. Januar 2013 ändern sich auch die Motorradklassen. Wer ab 2013 einen Motorradschein mit 18 bis 22 Jahren macht, muss nach zwei Jahren eine weitere praktische Prüfung auf einem Motorrad mit mehr als 35kW (48PS) machen.

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letzte Änderung: 29. Januar 2019  
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