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Weitere Informationen gibt es hier:
Straßenverkehrsordnung (StVO, Stand 6. März 2013) (PDF-Format)
Bußgeldkatalog (BkatV, Stand 14. März 2013) (PDF-Format)

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Das ändert sich 2018 für Autofahrer

Seit 1. Januar wird die Hauptuntersuchung etwa 10 Euro teurer. Der Grund: Bei der Abgasuntersuchung wird bei allen Autos wieder am Auspuff gemessen.

Ab 31. März wird das sogenannte eCall Pflicht – europaweit für alle neu gebauten Pkw und leichten Nutzfahrzeuge. eCall ist ein europaweit verfügbarer Notrufdienst. Registrieren die im Fahrzeug verbauten Sensoren einen schweren Verkehrsunfall, wird so ein Notruf an die einheitliche europäische Notrufnummer 112 ausgelöst. Alternativ kann er manuell per Notruftaste erfolgen. Zusätzlich werden Daten an die Rettungsleitstelle übertragen, unter anderem die genaue Position des Unfallfahrzeugs mit Fahrtrichtung.

Ab Herbst steigt für Neufahrzeuge wohl die Kfz-Steuer. Basis für deren Bemessung ist künftig nämlich der neue WLTP-Zyklus. Er gilt für Fahrzeuge, die ab dem 1. September 2018 neu zugelassen werden. Mit dem WLTP erhalten Autofahrer Verbrauchs- und Schadstoffangaben, die näher an der Realität liegen sollen als diejenigen, die derzeit auf Basis des NEFZ-Standards ermittelt gemessen werden. Da der WLTP-Wert in der Regel höher sein wird als der NEFZ-Messwert des gleichen Automodells, wird die Kfz-Steuer bei der Erstzulassung eines Fahrzeugs ab 1. September 2018 wohl ebenfalls etwas höher ausfallen.

Ab 2018 hergestellte Reifen gelten nur dann als Winterreifen, wenn sie das sogenannte Alpine-Symbol tragen, eine dreizackige Bergsilouette mit Schneeflocke. M+S-Reifen ohne das Symbol, die bis Ende 2017 hergestellt werden, dürfen aber bis zum 30. September 2024 als Winterreifen verwendet werden. Zudem steigt das Bußgeld für die Benutzung von nicht an die Witterung angepassten Reifen 2018 von 60 auf 75 Euro. 

Zudem könnte der 22. Februar zum Stichtag für viele Diesel-Fahrer werden. Dann verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über Fahrverbote für Diesel-Pkw in der Düsseldorfer Innenstadt. Dem Urteil wird schon vorab wegweisender Charakter zugeschrieben. Sollte das Gericht entscheiden, dass bestimmte Dieselmodelle ausgesperrt werden können, könnte dies auch für andere Städte mit zu hohen Stickoxidwerten das Signal sein, Diesel-Fahrzeugen die Einfahrt zu verweigern.

Quelle: ADAC, AvD, Auto-Zeitung

 

Die Neuerungen für Verkehrsteilnehmer 2017

Seit 14.12.2016 sind die seit Längerem geplanten Änderungen der Straßenverkehrsordnung in Kraft.

Die Anordnungsmöglichkeit von Tempo 30 an innerörtlichen Straßen, insbesondere vor Schulen, Kindergärten etc. wurde erleichtert.

Aufsichtspersonen dürfen Kinder mit Fahrrädern auf Gehwegen begleiten. Zusätzlich haben Kinder unter 8 Jahren das Wahlrecht, alternativ zum Gehweg einen baulich getrennten Fahrradweg zu nutzen.

Es wurde klargestellt, dass die Rettungsgasse zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen zu bilden ist.

Außerdem wurde ein Zusatzzeichen für E-Bikes eingeführt, um Radwege für bestimmte, bisher ausgenommene E-Bikes, freizugeben. Es handelt sich dabei um Kleinkrafträder, die sich mit Hilfe eines Elektroantriebs durch einen Dreh- oder Schaltknopf mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h fahren lassen, auch ohne dass der Fahrer in die Pedale tritt, also Elektromofas, aber auch (schnelle) Pedelecs.

Darüber hinaus neu:

Ampelzeichen für Radfahrer: Mit dem Auslaufen der Übergangsregelung zum 31.12.2016 ändern sich die Vorschriften für Radfahrer an Ampeln. Bisher galten die Fußgängerampeln, wenn keine besonderen Lichtzeichen für Radfahrer vorhanden waren. Künftig gilt nach § 37 Abs. 2 Satz 6 StVO: „Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten!“ Auf gekennzeichneten Radwegen gelten die besonderen Lichtzeichen für den Radverkehr.

Rollstühle sichern: Ab dem 01.02.2017 wird der Bußgeldkatalog erweitert. Werden ein vorgeschriebenes Rollstuhl-Rückhaltesystem oder ein Rollstuhlnutzer-Rückhaltesystem während der Fahrt nicht angelegt, droht eine Verwarnung in Höhe von 30 Euro.

Gebühren für HU und Führerschein steigen: Nach acht Jahren sollen die Gebühren für die Führerscheinprüfungen sowie die Hauptuntersuchungen für Autos teurer werden. Die theoretische Prüfung soll künftig statt rund elf Euro 11,90 Euro kosten. Für die inzwischen übliche Prüfung am Computer werden in Zukunft 10,60 Euro fällig. Für die Abnahme der praktischen Pkw-Prüfung sollen 91,50 Euro berechnet werden. Die praktische Motorrad-Prüfung verteuert sich auf 121,38 Euro. Ebenfalls teurer wird die in der Regel alle zwei Jahre fällige Hauptuntersuchung. Je nach Bundesland werden künftig Gebühren in Höhe von 35 Euro und 54,86 Euro erhoben.

Lang-Lkw fahren weiter: Bis Ende 2016 noch Feldversuch, ab 1. Januar regulär auf deutschen Straßen: Nach Ankündigungen von Bundesverkehrsminister Dobrindt sollen die derzeitig 159 Lang-Lkw weiterhin auf dem freigegebenen Streckennetz unterwegs sein. Zurzeit dürfen etwa 60 Prozent des Autobahnnetzes von überlangen Trucks befahren werden. Nachdem auch Rheinland-Pfalz seine Vorbehalte aufgegeben hat, sind Berlin und das Saarland die einzigen Bundesländer, in denen die sogenannten Gigaliner nicht fahren dürfen.

Euro 4 für Motorräder: Neue Motorräder und Kleinkrafträder können ab Januar 2017 nur noch dann für den Verkehr zugelassen werden, wenn sie den Schadstoffvorgaben der Euro 4 entsprechen. Gegenüber der bislang geltenden Euro-3-Norm verringert sich der Emissionsausstoß um mehr als die Hälfte. Der maximale Geräuschpegel darf bei Motorrädern über 175 Kubik nicht mehr als 80 dB(A) betragen.

Leistungslimit für Quads entfällt: Ab dem 1. Januar 2017 soll die EU-Verordnung 168/2013/EG zur „Genehmigung und Marktüberwachung von zwei-, drei- und vierrädrigen Fahrzeugen“ auch für Quads und ATVs in Kraft treten. Statt der bisherigen 15-kW-Grenze gilt dann ein Geschwindigkeitslimit von 90 km/h. Absehbar ist, dass damit Leistung und Drehmoment von Quads deutlich ansteigen werden.

Quelle: ADAC, ACE

 

Informationen zu neuen Fahrerlaubnisklassen

Ab dem 19. Januar 2013 werden die Anhängerklassen geändert.

ALT Klasse BE: Kombination aus Kraftfahrzeug der Klasse B bis 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht (z.G.) und Anhänger; z.G. Anhänger maximal 3.500 kg = max. 7.000 kg

ZUSÄTZLICH AB 2013 Klasse B Schlüsselzahl 96: Kraftfahrzeug der Klasse B mit Anhänger über 750 kg; z.G. Zug (Auto+Anhänger) über 3.500 kg, aber nicht über 4.250 kg

Ab dem 19. Januar 2013 ändern sich auch die Motorradklassen. Wer ab 2013 einen Motorradschein mit 18 bis 22 Jahren macht, muss nach zwei Jahren eine weitere praktische Prüfung auf einem Motorrad mit mehr als 35kW (48PS) machen.

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letzte Änderung: 10. Januar 2018  
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